Golgatha in aller Tiefe verstehen.
Golgatha - oder die Auflösung der Schöpfung.
Dieses Thema ausführlich behandelt: PDF-Datei "Golgatha in aller Tiefe verstehen"
In der Golgathanacht stand die ganze Schöpfung auf dem Spiel.
Wäre Luzifer hier nicht umgekehrt,
hätte die ganze Schöpfung aufgelöst werden müssen!
Warum? - Dies soll hier in der Tiefe verständlich werden.
Gott Vater UR in der Offenbarungsform von Jesus Christus spricht in der Golgathanacht zu Sadhana (Luzifer):
Das ist Mein letztes Angebot, das Ich dir schenken kann. Aufgrund des Todesopfers, dessen Allgewalt selbst Meine höchsten Lebenskinder noch nicht ganz verstehen, gibt es nur mehr zwei Entscheidungen: Mein Sieg - oder die sofortige Auflösung der Schöpfung! Denn baute Ich als UR Mein Werk auf Ordnung und auf Wille auf und segnete es aus Weisheit und aus Ernst, führte es mit Geduld und Liebe und will es nun durch die Barmherzigkeit zur Krönung bringen, so geschieht das nur dann, wenn alles aus Meiner Wesenheit erweckte selbstbewußte Leben in diese Krönung einbezogen werden kann! - Und das wiederum allein auf den zwei Schöpfungsgrundregeln: Die zu Meinen Rechten vorbehaltenen Bedingungen, das zu Rechten Meiner Kinder gegebene freie Willensgesetz! - Zu dieser Vollendung, soll sie vollkommen sein, gehörst auch du, Luzifer, du und deine Schar, die Seelen, alle Menschen und die noch im Irrwahn gebundenen Wesen!
(Anita Wolf, „UR-Ewigkeit in Raum und Zeit", 6-1218)

UR hebt Seine Einheit trotz Vielfältigkeit personenhafter Offenbarungen nicht auf. Die bedeutendsten äußerlich unterschiedlichen Personifikationen sind UR und JESUS CHRISTUS! Indem einen wird die dauernde Verbindung, in dem anderen die umfassende Erlösung kundgetan. Beide gelten daher stets zeitbedingt um eines Werkes willen unterschiedlich, niemals im UR-Prinzip! Wurde UR-Christus, so lediglich zur Erfüllung eines Ziels. Und das war gewaltig, das war: die Einheit ohne Auflösung aller lebensbewußten Formgedanken!"
(Anita Wolf, „UR-Ewigkeit in Raum und Zeit", A-14)

Ewald Brandner (E-Mail: eragphise@gmx.at) schreibt:
21.05.2009
Die letzte Konsequenz
Der Gedanke und der Formgedanke ist die Geistessenz in UR selbst. Daraus schöpft UR das Geschöpf mit Teilgeist. Die Seele ist das Wesen des Geistes. Die Ausstrahlung des Wesens ist die Seele. Das Geschöpf, der Teilgeist - das Teilwesen/die Seele bekommt die Freiheit des freien Bewusstseins. In diesem Bewusstsein soll sich nun das Bewusstsein in Freiheit vom Kindsein über das Geschöpf zum Kindwerden entwickeln. Das Hochziel: Die Vater-Kind-Beziehung auf höchster Ebene. Das freie Verkehren der Kinder mit Vater.

Bereits in der viergeteilten Schöpfung eingangs lesen wir, dass alle lebensbewussten Formgedanken hätten aufgelöst werden müssen. Wir lesen von der sofortigen Auflösung der Schöpfung, wäre Sadhana nicht umgekehrt. Von der Auflösung des Tat-UR-Jahres. Das Hochziel hätte nicht erreicht werden können. Das Bewusstsein des freigeborenen Lebens, ist das Bewusstsein des Formgedankens im freien Leben in Geschöpf mit Teilgeist und Seele (Wesen aus dem Geist). Wenn nun bereits der Formgedanke aufgelöst worden wäre, in einen essentiellen UR-Gedanken in UR selbst, wo und wie hätte ein freies Bewusstsein je noch frei sein können? Niemand von uns als solcher Formgedanke, wie wir jetzt existent sind mit freiem Bewusstsein, hätte mehr ein solches freies Leben gehabt und wäre auch kein solcher Formgedanke mehr gewesen!!!

UR wies die Ersten auf die ungeheure Kraftanstrengung und die Beherrschung des jeweiligen eigenen ICHs hin, die mit dem freie Willegesetzt verbunden war. Dieses Gesetz des freien Willens für alle Geschöpfe ist keine Zwangsbeglückung, sondern ein Geschenk. GOTT ist VOLLKOMMEN und auch sein Plan. Wenn nun alle lebensbewussten Formgedanken aufgelöst hätten werden müssen, dann wären sich diese des eigenen Lebens nicht mehr bewusst gewesen. Das Bewusstsein wäre nicht mehr gewesen, nicht mehr in der Freiheit. Gott ist VOLLKOMMEN und auch SEIN Plan. Wie oft lesen wir in den ersten 6 Schöpfungstagen, dass sich die ERSTEN der Konsequenzen kaum bewusst werden konnten, welcher ein Fall mit sich brächte. Und hier haben wir es, was auch die Neuoffenbarungsfreunde noch nicht zur Gänze erkannt haben, was Golgatha wirklich bedeutete. Wenn Gott vollkommen ist, und die Kinder aus der Freiheit das freie Willegesetz wählten, welchen freien Bewusstseinszustand hätte es dann noch geben können, wenn die Freiheit im Tat-UR-Jahr selbst durch Golgatha nicht gerettet hätte werden können!? Durch den Eigenwillen eines einzigen Kindes - primär. Deshalb betone ich auch ausdrücklich die Dreieinheit unseres eigenen Seins. Ich persönlich Gott gegenüber. Ich als Dual mit meiner Frau/meinem Mann Gott gegenüber. Und ich persönlich, ich mit meinem Dual mit dem Ganzen Gott gegenüber. Einer für alle und alle für einen. Freiheit für alle oder für keinen. Gott ist vollkommen und sein Plan. Er kann nicht ein Kind auflösen und auch keine „verkrüppelten" Kinder ohne Freiheit als „Notlösung" erhalten. Was wäre denn das für ein Gott.

Die erste Frage der Freiheit betraf den Beginn der Freiheit, und eine Entscheidung der Freiheit konnte nicht mehr rückgenommen werden - auch nicht von UR, deshalb Golgatha. Und hätte Golgatha nicht GEWIRKT, dann wäre es AUS gewesen. Denn schlussendlich sind wir alle FORMGEDANKEN von UR. Ich vergleiche das mit mir. Wenn ich Gedanken fasse und einen Plan - und der Plan lässt sich nicht umsetzen, dann erhalte ich die Gedanken nicht in einem Notplan, in welchem dieselben Gedanken als reduziert trotzdem verwirklicht werden. Ich transformiere die Gedanken in gleicher Pracht in einen anderen Plan. So gehören wir GOTT und wir sind SEIN. Und ER hätte mit uns gemacht, was in seiner MACHT gelegen wäre, aber als diese Formgedanken hätten wir nicht mehr sein können. Wohl als Gedanken in der UR-ESSENZ, als UR-Gedanken, aber nicht in dieser Form und nicht in freiem Bewusstsein. Wie sagt UR: „Das ist mein letztes Angebot, das Ich dir schenken kann. Aufgrund des Todesopfers, dessen Allgewalt selbst Meine höchsten Lebenskinder noch nicht ganz verstehen, gibt es nur mehr zwei Entscheidungen: Mein Sieg - oder die sofortige Auflösung der Schöpfung!"

Die ALLGEWALT des Todesopfers!! An vielen Stellen lesen wir von der Schöpfungswunde und der verletzten Heiligkeit. Beim Fall selbst, als der Feuerbrand auf Sadhana und ihren Anhang zuwälzt, lesen wir von der Besänftigung der Heiligkeit. Die Heiligkeit URs ist unantastbar. Und diese Heiligkeit streckte bei der schwersten Schöpfungsentscheidung selbst die Hand bereits aus!! Jene Entscheidung, welche schwerer wiegte, als das Kreuz selbst, so lesen wir. Die Heiligkeit des Todesopfer wird niemand je ganz und in aller Tiefe verstehen. Und hierin gründet die Auflösung in der Berechtigung - die gerecht gestellt Bedingung, welche heilig, allmächtig und unantastbar ist war wundgeschlagen und gab sich selbst trotz dem noch zum Opfer. Die gerecht gestellte Bedingung gab sich dem frei Willegesetz zum Opfer. Durch das freie Willegesetz wurde die Wunde geschlagen und jetzt gibt sich die gerecht gestellte Bedingung selbst noch zum Opfer:

Wir gehören UR. Und ER hätte gewusst, wie wir trotzdem als UR-ESSENZ-GEDANKEN leben haben können. Und das wären wir gewesen, seine UR-Gedanken, ohne freies Leben im Bewusstsein. ER hätte gewusst, wie alles geworden wäre. Und am Tag der Barmherzigkeit, am kommenden 7. Schöpfungstag, werden wir mehr darüber erfahren, wie wir im UR-WERK lesen. Aber alle lebensbewussten Formgedanken hätten aufgelöst werden müssen. Alles andere wäre nicht in einem vollkommenen GOTT. Diese Entscheidung für das Freie-Willegesetz war getroffen und somit die Verantwortung bis Golgatha. Umso mehr liebe ich meinen UR Jesus, da ich erfahre, was das Opfer wirklich bedeutet. WELCH AKT DER DEMUT der eigenen HEILIGKEIT URs. Zuvor wurde ihr, der Heiligkeit, die Wunde geschlagen. Und in Demut geht sie (die Heiligkeit) noch den Weg des Liebe- und Todesopfers. Nicht in Worte zu fassen. Und deshalb bin ich meinem UR auch nicht böse, ich verstehe, dass es aufgrund dieses Aktes nur mehr zwei Entscheidungen gab. Die Dualität hat Grenzen, die zeitliche Grenze war zeitlich vor 2000 Jahren und örtlich: Planet Erde. Persönlich: Sadhana. Golgatha war die Grenze der Freiheit: „Bis hierher und nicht weiter!" Ich sage einmal: Die Freiheit war in der Raum-Zeit aufs krummste gekrümmt. Mehr war nicht mehr im Bereich des Möglichen. Zudem das unglaubliche und gewaltige Opfer. Mehr konnte die Heiligkeit nicht mehr geben. Alles, was zu geben war, war geschenkt und von Sadhana verprasst. Die gerecht gestellte Bedingung selbst, das unwandelbare Gesetz und Prinzip selbst gab sich für die Freiheit der Kinder als OPFER. UR als ERLÖSER JESUS CHRISTUS. Was konnte noch gegeben werden, um das Hochziel zu erreichen!? Die gerecht gestellte Bedingung gegenüber dem Frei-Wille-Gesetz wäre die Auflösung gewesen und ist mit im Schöpfungstestament, basierend auf der UR-ORDNUNG von UR, Sadhana und allen ERSTEN unterzeichnet. Die gerecht gestellte Bedingung ist in letzter Konsequenz, dass die Heiligkeit und Allmacht nicht angetastet werden kann. Und trotz sie angetastet und wund geschlagen wurde, erbrachte sie selbst das OPFER - die HEILIGKEIT UR als ERLÖSER. All das vermag das Gesetz der gerecht gestellten Bedingungen dem Freien-Wille-Gesetz gegenüber zu gewähren und bringt sogar noch selbst das Opfer, da kein gefallenes Kind je ohne Opfer nach Hause kommen könnte. Das ist die Freiheit, die wirkliche Freiheit, so weit konnte und durfte sie gehen. Und deshalb IST es gerecht, dass die gerecht gestellte Bedingung bis zur Auflösung eintreten hätte können. Diese Gerechtigkeit im eigentlichen Sinne ist PURE DEMUT von UR selbst. Jedes Maß vom Verständnis von Gerechtigkeit eines Menschen vermag dies nicht nachzuvollziehen. Diese Liebe, diese Ordnung, dieser Wille, dieser Ernst, diese Weisheit, diese Barmherzigkeit und Geduld. „Liebe deine Feinde!" „Ertraget einander!" Was ist solches gegenüber der DEMUT URs und seiner Vergeltung der Gerechtigkeit mit Barmherzigkeit. Das ist das GESCHENK der Freiheit von UR - bis in die letzte Konsequenz. Und wäre dieses Geschenk, nachdem ALLES gegeben wurde - von UR selbst - nicht angenommen worden, wäre die gerecht gestellte Bedingung in letzter Konsequenz eingetreten. Die Auflösung der Schöpfung!!

Wie diese Auflösung ausgeschaut hätte? Freilich waren und werden wir EWIG Gedanken Gottes selbst sein. Wesensteile seines Gesamtwesens. Aber gewiss ist, dass dieser Schöfpungszyklus, diese Schöpfung aufgelöst hätte werden müssen. „Aufgrund des Todesopfers, (...) gibt es nur mehr zwei Entscheidungen: (...)" Und so wissen wir sicher, dass dieses TAT-UR-Jahr aufgelöst hätte werden müssen. Über die Art und Weise über den freikindlichen Zustand? Kein Kind kann alleine aufgelöst werden. Wenn eines aufgelöst wird, dann alle. Das ist das Gesetz. Wenn EIN Kind fehlt, dann ist es kein Kindvolk mehr, weil ja eines fehlt. Nimm der Vierwesenheit und der Dreieinheit oder auch nur einer Eigenschaft des Kindvolkes ein einziges Atom und die Schöpfungsgleichung bricht in sich zusammen. Das ist Freiheit und Verantwortung. Das ist Verantwortung für sein Tun. Eine Entscheidung wie in der ersten Schöpfungsfrage war kein Thema mehr. Ich meine, dass sich die ERSTEN im Laufe der ersten Tage dessen bewusst wurden, was das Schöpfungstestament bedeutet. Sie wussten, dass auch sie selbst aufgelöst werden könnten. Das war die damalige Option. Die Option bei Golgatha hätte geheißen, die Auflösung aller lebensbewussten Formgedanken. Und das wären wir in unserem Bewusstsein gewesen. Geschöpf, Geist, Seele, Kind. Das Bewusstsein, die freibewussten Formgedanken wären aufgelöst worden. Dennoch vertraue ich meinem GOTT so sehr, dass ich weiß, dass er trotzdem VOLLKOMMEN einen Plan gehabt hätte, denn UR IST VOLLKOMMEN. Und er hat in SEINER Verantwortung bis in letzte Konsequenz SICH SELBST und Seine Heiligkeit geopfert; seine Allmacht nicht gebraucht!! ER HAT VOLLKOMMEN GEHANDELT!! ER hätte uns in seine nie zu fassenden UR-Nächte zurückgenommen - als UR-Gedanken, aber auch unser Bewusstsein in der Freiheit, das muss uns klar sein. Es muss uns klar werden, was Golgatha wirklich bedeutete. EINE EWIGE ERLÖSUNG und ES IST VOLLBRACHT.


Stefan Bamberg schreibt:
Und jetzt wird so langsam klar, was für eine Verdrehung es bedeutet, wenn in östlichen Lehren und auch in der Esoterikszene so oft behauptet wird, dass die Materie Illusion und das alles nur ein Spiel sei, und dann solche Philosophien wie diese behauptet werden:
"...Es war alles ein Spiel, und ihr solltet dieses Spiel nicht mit Verachtung oder Beurteilung anschauen. Ihr habt dabei eine ordentliche Rolle gespielt. Dies war euer Spiel, und gleichzeitig auch unser Spiel. Alles hängt miteinander zusammen. Niemand kann sich aus diesem Spiel herausnehmen. Dies ist nicht möglich.
Die Dunkelheit wurde erschaffen, damit das Licht sich in bestimmten Parametern definieren konnte. Das Ziel war dabei, die Göttlichkeit in körperlicher Form zu erfahren. Dies wurde unterbrochen, wobei diese Unterbrechung auch gewollt war. Ein Abstieg in die tieferen Sphären konnte nur dadurch ermöglicht werden. Deswegen ist es wichtig, dass ihr dies erkennt, damit die Beurteilungen aufhören können."
(Quelle: eine Weiterleitung von Joachim Keller / Anikó)


Nein, die zur Rückführung der Gefallenen gebildeten Schulungsstätten der Materie sind Wirklichkeit, der geschehene Fall von Sadhana, welche sich in ihrem Machtwahn Luzifer nannte, und ihrem Anhang von vielen Billionen Wesen ist harte Wirklichkeit. Wenn man begreift, wie hier das Fortbestehen der ganzen Schöpfung auf dem Spiel stand, wie sogar alle dem Vater treu geblieben Geschöpfe hätten aufgelöst werden müssen, dann kann man solche Darstellungen, die Materie sei Illusion und alles nur ein Spiel, als Schlag in das heilige Angesicht des Vaters bezeichnen.