| Viele kennen Beschreibungen der sieben Schöpfungstage aus dem Buch Mose. Und mittlerweile haben die meisten Menschen begriffen, daß man das, was Mose aufschrieb, symbolisch sehen muß. Aber auch noch folgendes ist zu bedenken: Da die Bücher Mose später von irdischen Machthabern zerstört und nach ihren dämonisch geleiteten Zielstrebungen neu aufgeschrieben wurden, entstand dadurch ein völlig verzerrtes Bild von einem zürnenden Gott. Dadurch wurde angenommen, daß der Gott des Alten Testamentes ein anderer gewesen sein mußte, als der des Neuen Testaments. In Wirklichkeit ist es aber eine durchgehende Linie von Offenbarungen des immer gleichen Gottes der Liebe. Die alten Katharer im Südfrankreich des 11. Jahrhunderts lehnten wegen dieser massiven Verfälschungen das Alte Testament ab, weil sie es nicht vereinbaren konnten mit ihrer tiefen Erkenntnis: "Gott ist die Liebe". So lasen die Katharer ausschließlich das unverfälschte Johannesevangelium. Aber auch der Lehre der Katharer erging es nicht besser. Sie wurde und wird bis heute von der katholischen Kirche extrem verzerrt dargestellt, vieles sogar im direkten Gegenteil dessen, wie die Katharer es sahen. Dies geschah mit der Absicht die katharische Lehre als gewaltige Irrlehre den Menschen darzustellen, wo sie doch in Wirklichkeit eine sehr reine urchristliche Auffassung hatten. Aber wie war nun wirklich das Schöpfungsgeschehen? Wie konnte man die Schöpfungsgeschichte-Puzzlestücke welche in den Büchern Mose noch fragmenthaft enthalten sind, richtig zusammenlegen, daß daraus ein verständliches Bild entstand. Dies gelang mir erst einmal nicht, da noch zu viele Puzzleteile fehlten. Die fehlenden Teile erhielt ich erst, als mir das Buch von Anita Wolf "UR-Ewigkeit in Raum und Zeit" in die Hände kam. Dort stand nun zum ersten Mal das ganze Schöpfungsgeschehen in Klarschrift. Nun schauen wir uns einmal diese Beschreibung des Schöpfungsgeschehens an. Vielleicht ergeht es Ihnen so wie mir, da ich beim Lesen zutiefst das Gefühl des Erinnerns hatte, so, als wenn ich bei diesem Geschehen dabei gewesen wäre, was wir ja letztlich alle auf die eine oder andere Weise waren, weil unsere wahre Existenz ein unsterbliches Lichtwesen ist. Die bei Mose beschriebenen Schöpfungstage sind in Wirklichkeit riesige Zyklen, wobei in dieser Schöpfungsperiode ein solcher Tag ebenfalls in 24 Stunden unterteilt ist, eine Schöpfungsstunde aber, wenn man es irgendwie versucht in irdischen Zeitbegriffen auszudrücken, ca. 8 Milliarden Jahre umfaßt. Eine Stunde umfaßt den Zeitraum, den die Zentralsonnen brauchen, einmal um die Urzentralsonne zu kreisen. Diese Urzentralsonne stellt das Gesamtwesen Gottes dar, aus dem jedes Schöpfungswerk herausgestellt wird. Die von Mose beschriebenen 7 Schöpfungstage stellen ein "kleine" Einheit innerhalb eines Schöpfungszyklusses dar (Schöpfungsjahr). Aber, wie wir noch sehen werden, der 7. Schöpfungstag hat noch gar nicht begonnen. Nun verstehen wir, daß jeder Schöpfungstag eine sehr große Entwicklungsperiode darstellt. Nun soll einmal die Essenz (das, was wesentlich ist) dieses Schöpfungsgeschehens dargestellt werden. Immer wieder tauchen Fragen auf, warum denn Gott überhaupt diese Schöpfung mit all ihren Wesenheiten schuf? Der Schöpfer, von dem die Katharer wußten "Gott ist die Liebe" schuf sich Wesenheiten, wie wir wissen, nach Seinem Bilde. Das heißt, wir waren und sind ursprünglich Lichtwesen, mit dem Potential, Gottes Wesen in uns sehr tief zu erfahren und zu erfassen. Seine Kinder sollten keine Marionetten sein, sondern bekamen in diesem Schöpfungszyklus erstmalig größtmögliche Freiheit und den freien Willen. Sie waren vollkommen geschaffen, denn Gott ist die Vollkommenheit, und so kann aus Ihm nichts Unvollkommenes kommen. Aber Er stellte Seine Kinder auf eine Entwicklungsbahn, auf der sie durch eigene Erkenntnis, aber von Ihm angeleitet, Stück für Stück Gottes Wesen immer tiefer erfassen lernen sollten. Sie wurden also nicht direkt mit höchster Gotteserkenntnis in den Schöpfungstag gestellt, sondern jedes Wesen muß sich das immer tiefere Verstehen des Wesens der Liebe selbst erarbeiten. Erst das bringt jedem Gotteskind höchste Freude ein. Und dafür ist das äußere Schöpfungswerk die Lernschule. Allerdings ist diese Lernschule feinstofflich und eine Lichtschöpfung. Vom 1. bis zur Mitte des 6. Schöpfungstages existierte nur die Lichtschöpfung auf feinstofflicher Ebene, welche wie ein Spiegel die Bewußtseinsschritte der Wesen spiegelt. Im 6. Schöpfungstag passierte dann etwas, was als Folge die Grobmaterie hervorrief. Damit Gottes Kinder Gott überhaupt erfassen und verstehen lernen können, gab sich der Schöpfer zu Beginn des Schöpfungszyklusses selbst eine Lichtgestalt, damit Seine Kinder sich Ihm annähern können. Diese Lichtgestalt ist quasi eine angepaßte Form, wodurch Seine Kinder sogar von Angesicht zu Angesicht vor ihrem Schöpfer stehen können. Gott in seiner Allumfassendheit, welches die Urzentralsonne ausmacht, könnte keines Seiner Geschöpfe erfassen, denn sie müssen ja erst noch durch eigene Erkenntnisschritte lernen, Gottes Wesen immer tiefer zu verstehen. So ist eine den Kindern angepaßte Lichtgestalt Gottes unbedingt notwendig. In diesem Schöpfungswerk offenbart Er sich in Seinen 4 Aspekten als Schöpfer, Priester (nicht im irdischen Sinne gemeint, sondern Er ist seinen Kindern Lehrer in dem Sinne, daß Er sie belehrt auf die Art, daß sie durch eigene Erkenntnis zu größerer Bewußtwerdung gelangen), Gott (dieser Aspekt stellt Sein ganzes Wesen dar, welches kein Kind je ganz erfassen kann) und Vater (damit wir uns Ihm annähern und eine Beziehung zu Ihm aufbauen können, wie ein Kind zu seinem Vater [siehe hierzu am Ende dieses Artikels: "Was ist nun richtig: Vater-Gott oder Vater-Mutter-Gott] ). Das Schöpfungsziel sieht vor, daß alle geschaffenen Wesen am Ende des Schöpfungsjahres einen so hohen Vollkommenheitsgrad erreichen, daß sie sehr tief "in Gottes Herz eingedrungen sind" und Sein Wesen in großer Tiefe verstehen. Allerdings sind sie dann immer noch Gottes Kinder und werden nicht Gott selbst sein, wie das z.B. östliche Philosophien annehmen. Auch eine Auflösung ins "Nirwana" wie es die Buddhisten glauben, gibt es nicht[Die Nirwana-Philosophie wurde von sich gegen Gottes Ordnung stellenden Wesenheiten verbreitet, welche Gottes Schöpfung auflösen wollten und immer noch wollen, um eine Schöpfung nach ihren Macht-Vorstellungen zu erschaffen]. Wir bleiben immer Wesenheiten. Sonst hätte unser Schöpfer es sich ersparen können, uns überhaupt zu erschaffen und auf einen Billionen von Jahren dauernden Entwicklungsweg zu schicken, nur um uns dann am Ende wieder aufzulösen. In Wirklichkeit geht unsere Reise von einer Fülle zur nächsten und jeder Schöpfungstag, ja jede Schöpfungssekunde birgt eine ungeheure Fülle neuer Erfahrungen. Es wird dabei bestimmt keine Langeweile geben. Das erste Wesen welches der Schöpfer schuf, war ein weibliches Wesen, Seine Sadhana, in diesem aus der Urzentralsonne herausgestellten Schöpfungswerk die Aufgabe als Sein Dual übernehmend, womit Gott sich in diesem Schöpfungswerk eine männliche Lichtgestalt gab. Aber Sadhana war damit immer noch geschaffenes Kind und nicht Gott selbst, auch wenn sie in der Folge eine sehr hohe Aufgabe übertragen bekam. Anschließend schuf Er die 7 Urerzengel mit ihren Dualen, also jeder Urerzengel und jedes nachfolgende Wesen wurde von Anfang an immer als Dual, männlich und weiblich, als zwei sich ergänzende und sich völlig gleichwertig achtende Wesen geschaffen. Es ist also nicht richtig, wie es z.B. in östlichen Schriften behauptet wird, daß wir bei der Vervollkommnung unseres Wesens zu androgynen Wesenheiten werden[Erzengel werden im englischen auch arcangels genannt . "arc" was von Arche (Archetypus) abgeleitet ist, also die Ursächlichkeit bedeutet, weil die Erzengel die Ersten des Schöpfers, Seine Träger der 7 Eigenschaften sind. Sie haben keinesfalls etwas mit irgend welchen Außerirdischen Völkern zu tun, welche hier auf der Erde Erze abbauten und dann von den Menschen, denen sie wie Engel vorkamen als Erzengel bezeichnet wurden. Es mag solche Besucher auf Erden gegeben haben, sind aber jetzt hier nicht gemeint.]. Sadhana sollte der Aufgabe zugeführt werden, an der Seite Gottes das Schöpfungswerk mitzuverwalten, und bekam zu diesem Zweck auch die höchste Lichtkraft mit. Die 7 Urerzengelpaare dienen als Träger der 7 Haupteigenschaften Gottes. Im Laufe der ersten 7 Schöpfungstage übernehmen die 7 Urerzengel ihre Aufgaben auf ihren Sonnenringen, welche als Zentralsonnen um die Urzentralsonne kreisen. Jeder Urerzengel repräsentiert also eine Eigenschaft Gottes, wofür auch eine Sonne im Schöpfungsgeschehen steht: Uraniel und Urea sind Vertreter der Eigenschaft der göttlichen Ordnung, Michael und Elya sind die Eigenschaftsträger des göttlichen Willen, Zuriel und Helia vertreten die göttliche Weisheit, Muriel und Pargoa den göttlichen Ernst d.h. die Gewissenhaftigkeit, Alaniel und Madenia die göttliche Geduld, Raphael und Agralea die göttliche Liebe und Gabriel und Pura sind die Eigenschaftsträger der göttlichen Barmherzigkeit. Diese 7 Eigenschaften sind auch äquivalent zu unseren 7 Chakren. Das äußere Schöpfungswerk dient also als Spiegel für die Bewußtseinsschritte der geschaffenen Wesen. Jeder Tag der ersten Schöpfungswoche steht unter einer dieser Eigenschaften. Im Laufe des 6. Schöpfungstages, während dem Raphael und Agralea in ihr Amt eingewiesen wurden, dem Tag, der unter der Eigenschaft der Liebe steht, wurden die ersten weiteren Kinder geschaffen (bzw. wieder erweckt, da sie ja in den vergangenen Zyklen auch schon existierten). Jedes Erzengelpaar und auch Sadhana schufen mit Hilfe der Kraft ihres Schöpfers drei Kinderpaare. Im späteren Geschehen wurden dann auch noch viele weitere Kinder nach einer genauen Schöpfungsordnung aus den Kindern und Kindeskindern in diesen Tag geboren. Dieses Schaffen der Kinder Gottes ist kein Erschaffen, wie es Gott tut, sondern sie formen mit den Fähigkeiten, die ihnen der Schöpfer schenkte, dieses Schöpfungswerk mit. Dies ist jedem Lichtkind voll bewußt, auch daß sie selbst kein Leben erschaffen können, weil sie wissen, daß Gott das Licht und das Leben in ihnen ist. Im weiteren Verlauf dieses 6. Schöpfungstages ging es dann darum, die Schöpfungs-Freiheitsprobe zu bestehen, in der jedes Kind seinen freien Willen aus eigener freier Erkenntnis in den Gotteswillen legt und damit gelernt hat, in der Schöpfungsordnung zu handeln. Jedes Wesen macht, bevor es als Lichtkind geboren wird, einen Prozeß durch, in dem es die ganze Schöpfungsordnung lebendig in sich erfährt. Als Lichtkind wird dieser Prozeß noch einmal über die Bewußtseinsebene von der Stufe der Ordnung bis zur Stufe der Barmherzigkeit in Erkenntnissen verarbeitet. Dies ist damit gemeint, daß man seinen Willen in den Willen des Vaters legt, weil man dann bis in die letzte Faser seines Seins Seinen Willen lebt, und aus der ganzen Natur seines Wesens im Einklang mit der Schöpfungsordnung handelt. Nebenbei bemerkt: Wir haben uns hier in der Grobmaterie natürlich nicht aus affenähnlichen Urmenschen entwickelt. Dies waren grobe Einmischungen der Fallwesen in die Gottesordnung, indem sie in der Grobmaterie Kreuzungen zwischen Tieren und Menschen schufen. Die Wesenheiten existierten ja schon vorher und machten hier auf der Erde keinen Entwicklungszyklus über das Mineral, Pflanzen und Tierreich durch, bevor sie als Mensch in Erscheinung traten. Es ist allerdings so, daß die in der Grobmaterie vorhandenen Existenzformen, wie die Tiere ebenfalls einen Evolutionsweg beschreiten, so daß dann ein Tier über die Zwischenstufe eines Naturwesens ein Menschen und Lichtkind werden kann. An dem hier beschriebenen Punkt des Schöpfungsgeschehen befinden wir uns noch viele Milliarden Jahre vor der Entstehung der Grobmaterie, welche allerdings nur wegen groben Fehlverhaltens eines Wesens entstand. Wie es dazu kam, soll jetzt geklärt werden. Diese Schöpfungs-Freiheitsprobe mußte auch Sadhana durchlaufen, die von allen Kindern das größte Lichtpotential mitbekommen hatte und ja auch für ihre zukünftige Aufgabe als Mitverwalterin des Schöpfungswerkes die größere Verantwortung trug. Leider konnte Sadhana in diesem Prozeß immer wieder nicht abwarten, bis sie die nötige Reife erlangt hatte. So stellte sie, nachdem sie gesehen hatte, wie fast alle anderen Erzengel bereits ihre Zentralsonnen zur Verwaltung bekommen hatten, an den Vater die Frage, ob Er ihr nicht auch eine Sonne zur Verfügung stellen wolle. Der Vater schwieg darauf hin erst einmal eine ganze Weile, weil Er wollte, daß Sadhana durch eigene Erkenntnis verstehen lernen sollte, daß sie doch an Seiner Seite das gesamte Schöpfungswerk mitverwalten sollte. Diese Erkenntnis blieb jedoch noch aus, und so schenkte der Vater Sadhana eine Sonne, die Ataräus, auf der sie dann lernen sollte, erst einmal im kleinen Maßstab, diese Sonne in der Schöpfungsordnung zu verwalten. Sadhana schuf dann aber in der Folge ein großes Kindervolk und versäumte es, diese Kinder dem Vater vorzustellen, damit sie ihren Schöpfer, von dem alle Lebenskraft ausgeht, kennenlernen, um eine Beziehung zu Ihm aufzubauen. Immer wieder wurde Sadhana liebevoll vom Vater unterwiesen. Sie sah dann auch immer wieder ihren Fehler ein und versuchte, ihn wiedergutzumachen. Diese ganze Lehrzeit Sadhanas erstreckte sich über viele Milliarden Jahre. Nach einiger Zeit aber begann sie wieder, sehr viele Kinder zu schaffen, und stellte sich dann als die höchste Schöpfergöttin vor sie und lehrte sie, daß sie aus ihr geschaffen worden seien (Dies ist der Grund, warum hier auf der Erde so viele Menschen Gott sich als göttliche Mutter vorstellen). Denn in Wirklichkeit bekommt ja Sadhana und jedes Kind seine Energie vom Schöpfer, mit der es lernen muß, verantwortungsbewußt im Sinne der Schöpfungsordnung umzugehen. Diese Kinder waren in noch unreifem Zustand als Lichtwesen geboren worden und glaubten diese große Lüge, die ihnen Sadhana erzählte. Jedes von Sadhana geschaffene Wesen erhielt aber trotzdem einen Lebensfunken vom Vater, da Sadhana ja allein kein Leben schaffen kann. Durch diesen Gottgeistfunken, selbst in den wider die Schöpfungsordnung geschaffenen Wesen, werden diese, selbst wenn sie sich weit von Gott abwenden, zurückgeführt und können auch zu vollständigen Kindern Gottes heranreifen. Schon manch einer fragte sich, wie konnten in Sadhana denn immer wieder solche egoistischen und uns Menschen allzu bekannten Verhaltensweisen aufsteigen? Sadhana selbst konnte nach ihrem ersten Umkehrschritt, von dem wir noch hören werden, es selbst kaum noch begreifen, wie sie so handeln konnte. Es war ihre große Reifeprüfung, indem sie Stück für Stück lernen sollte, was es überhaupt bedeutet, Gottes Willen immer mehr zu leben. Uns Menschen sind diese Verhaltensweisen deshalb so vertraut, weil es für uns darum geht, alle Negativverhaltensweisen, welche Sadhana in die Welt setzte, an uns zu überwinden. Damit helfen wir allen gefallenen Wesen, den Rückweg in die Gottesordnung zu schaffen. Sadhana möchte als oberste Schöpfergöttin alleine herrschen Sadhana ahmte auf der Ataräus den großen Schöpfungsaufbau nach und schuf sich auch "ihre Erzengel". Auf ihrer Sonne gebärdete sie sich bereits als oberster Gott, so daß alle ihre Wesen wenig bis gar nichts von ihrem wahren Schöpfer wußten. Der letzte Akt war dann, daß Sadhana ihren wahren Schöpfer ganz verdrängen und sich allein an Seine Stelle stellen wollte. Mit einem Billionen von Wesen zählenden Heer griff sie die Stadt Lichtheilig an, um das Heiligtum des Vaters in diesem Schöpfungswerk zu erstürmen. An dieser Stelle mußte dann Erzengel Michael, der Vertreter des göttlichen Willens, die Aufgabe mit seinen Helferengeln übernehmen, Sadhana aufzuhalten und Einhalt zu gebieten "Bis hierher und nicht weiter". Das wird die erste Harmagedon-Schlacht genannt. Die Aufgabe von Urerzengel Michael war es und ist es auch noch heute, die Wirkungen des eigenwilligen Verhaltens auf den Absender zurückzuwerfen, bis dessen Kraft erlahmt. Wir erleben es als das Gesetz von Ursache und Wirkung, wo früher oder später die Auswirkungen unseres Handelns auf uns zurückfallen und wir merken, daß wir die Verantwortung für unser Handeln haben und dementsprechend gewissenhaft mit unseren Gedanken, Worten und Taten umgehen sollten. So warf Michael auch die Speere, die Sadhana sich manifestierte und immer wieder gegen ihn schleuderte, mit dem stumpfen Ende auf sie zurück, bis ihre Kraft erlahmte und sie besiegt war. Mit dem stumpfes Ende bedeutet, Michael hat nicht selbst angegriffen, sondern abgewehrt und praktisch Sadhana buchstäblich unmittelbar die Auswirkungen ihres Tuns zurück geschleudert. Sadhana, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits ein männliches Äußeres verliehen hatte, um als "Herrscher in Macht" aufzutreten, (sie nannte sich jetzt Luzifer) merkte, daß nichts, aber auch gar nichts Michael besiegen könnte. Sadhanas Eigenwille prallte gegen Gottes Willen, dessen Vertreter Michael ist. Ihren Eigenwillen und ihren Zorn hatte sie aber noch nicht aufgegeben, im Gegenteil, er wurde immer größer. Und so mußte der Vater Sadhana und alle Wesen, die sie geschaffen hatte und welche ihr anhingen, aus dem Lichtreich vertreiben, indem Er sie durch einen großen Feuerbrand, der sich zuletzt auf die Ataräus wälzte, wobei diese Sonne in unzählige Teile zerstiebte, in diesen Sonnenraum beförderte, den einst die Ataräus eingenommen hatte. (Lesehinweis: Buch Anita Wolf, "UR-Ewigkeit in Raum und Zeit", Seiten 384 - 386 (Seitenzahlen beziehen sich auf 4. Auflage 1995), wo dieses Geschehen in erschütternder Weise geschildert wird). Die Zerstörung der Sonne Ataräus ist das, was unsere Wissenschaftler als den Urknall entdeckten, die Geburt unseres Universums mit den vielen 1000 Galaxien. [Manche Wissenschaftler sind heute zu der Meinung übergegangen, daß es doch keinen Urknall gegeben habe. Wie wir jetzt sehen, ist diese Meinung falsch, denn die Zerstörung einer riesigen Sonne der Größe dieses Universums, welches uns hier umgibt, ist in Form einer riesigen Implosion erfolgt!] In Wirklichkeit war es der Beginn einer riesigen Tragödie, eines Geschehens, das nie hätte sein müssen und nur durch den wahnsinnigen Eigenwillen Sadhanas entstand. Dieser Sonnenraum der Ataräus, der jetzt unser Universum ausmacht (im folgenden auch Falluniversumgenannt), ist nicht größer als eine Erbse in Bezug zur Erde. Jetzt kann man vielleicht ein wenig ermessen oder besser gesagt, kaum noch begreifen, wie groß die wahre Lichtschöpfung in Wirklichkeit ist. Nach diesem Geschehen teilte der Vater seinen Ihm treu gebliebenen Kindern den Plan mit, wie diese sich von Ihm abgewendeten Wesen wieder zurück ins Lichtreich geführt werden können. Er legte als erstes eine Lichtmauer um diesen Raum, den einst Sadhanas Sonne Ataräus ausgefüllt hatte, welche kein Wesen durchdringen kann, welches nicht gelernt hat, wieder im Einklang mit Gottes Liebegeboten in der Schöpfungsordnung zu leben. Das ist der undurchdringliche Schleier aus Strahlung, welcher auch schon mit dem Hubble-Teleskop endeckt wurde [siehe: Der Spiegel, Nr. 19, 2002, S.208-209]. Dieses Falluniversumwurde als Schulungsraum zur Rückführung der gefallenen Wesen gestaltet. Aus dem anfänglichen Chaoswurden allmählich die Galaxien mit ihren Sonnen gebildet. Sonnen gelten als Transformatoren für das Licht aus den Lichtreichen. Die gefallenen Wesen waren nicht in der Lage, solche Sonnen zu schaffen. Dies war das Werk Gottes, damit so das transformierte Licht, welches letztendlich aus der Urzentralsonne kommt, seine Läuterungswirkung an den Fallwesen vollziehen konnte (deswegen ist für uns auch wohldosiert Sonnenlicht so heilsam). Sadhana formt die Materie Sadhana formte Planeten, welche zuerst noch auf höherer feinstofflicher Ebene existierten, dann aber durch die massiv widergöttlich genutzte Kraft Sadhanas sich immer mehr verdichteten, bis hin zur Grobstofflichkeit. Lichtatomaufbauten wurden aus ihrem harmonischen Ordnungsaufbau heraus verändert. Wie die Wissenschaftler auch wissen, ist Materie nichts anderes als eine Erscheinungsform von Energie. Sadhana veränderte den Atomordnungsaufbau so, daß dieses Gefüge immer niedriger schwingend wurden. Die Materie stellt den Endpunkt dieses Treibens von Sadhana dar. Die gefallenen Wesen konnten also in ihrem ungeläuterten Zustand nicht über die Lichtmauer, welche dieses Falluniversumumgibt, hinausschauen. So stießen diese Wesen in diesem Falluniversum nach der nächst benachbarten feinstofflichen Ebene an die Lichtmauer und dachten so, die höchste Ebene erreicht zu haben. Weil nun die Anführer der Fallwesen ihre Mitgefallenen dauerhaft an dieses Falluniversum binden wollten, wurde violett dem 7 Chakra (Scheitelchakra) zugeordnet, wo hier in Wirklichkeit strahlendweiß hingehört[Der Mensch hat 7 Hauptchakren. Dies sind Energiezenten, welche unseren physischen und auch die feinstofflichen Körper mit der Lebensenergie, welche wir von Gott erhalten, versorgen. Hellsichtige Menschen sehen diese Energieversorgungszentren wie kreisende Räder (aus dem Sanskrit: Chakra = Rad)]. Die eigentlichen Chakrafarben für die Schulungsebenen von unten nach oben sind dann rot, grün, blau, violett, perlmut, gold-gelbweiß, strahlendweiß. Jedem dieser Chakren ist eine Eigenschaft, von Ordnung bis Barmherzigkeit zugeordnet. Das dritte Auge hat keinesfalls die Farbe indigoblau, sondern weiß mit goldenem Rand. Indigoblau setzte die "Königin der Nacht" (Sadhana als Luzifer) an diese Stelle. Jeder kann sich selbst denken, was das für Auswirkungen hat, wenn solche dunklen Farben den letzten 3 Chakren (blau = Halschakra, indigoblau = Stirnchakra, violett = Scheitelchakra) zugeordnet werden und durch viele Meditationstechniken und Philosophien im Menschen verankert werden: Gerade die Chakren, welche unsere Verbindung zum Lichtreich darstellen! Der Mensch soll richtig "zugemauert" werden vor der Ausrichtung auf die wahre Lichtheimat! Weiter fragte der Vater dann seine nichtgefallenen Kinder, ob sie bereit wären, ihre gerade erreichte Gotteskindschaft noch einmal aufzugeben, als Helfer in die Materiewelt hinabzusteigen und unter den gleichen Bedingungen wie die Fallwesen sich den Weg bis zur 7. Ebene noch einmal zu erarbeiten. (Lesehinweis: Seiten 387-395 aus dem UR-Werk). Der größte Teil der Lichtwesen war dem Vater treu geblieben und hatte bereits die Freiheitsprobe gut bestanden und die Kindschaftseigenschaften Geduld, Liebe und Barmherzigkeit in sich entwickelt. Nur die von Sadhana geschaffenen Wesen waren, bis auf die ersten drei Kinderpaare von ihr, gefallen. Genau genommen war auch noch ein viertes Kinderpaar von Sadhana dem Vater treu geblieben. Es war ein Sadhana mit am engsten verbundenes Kinderpaar, welches dann aber den Eigenwillen von Sadhana nicht mitmachte und dem Vater treu blieb. Dies zeigte eine ungeheure Geistesstärke dieser Kinder. Sie sollten viel später in der Materiewelt auf der Erde als Adam und Eva in Erscheinung treten, wo sie vor ca. 6000 Jahren die letzte Rückführungsepoche der Fallwesen, eines viele Milliarden Jahre dauernden Rückführungsgeschehens, einläuteten. In ihrer Materieinkarnation sind sie dann allerdings erst einmal der Verführung Sadhanas unterlegen. Ihr Vergehen war es gewesen, daß sie zu frühzeitig weitere Kinder zeugten, bevor sie in der Materie alle Negativeigenschaften, welche sie als Helfer sich zur Überwindung vorgenommen hatten, vollständig überwunden hatten. So wurden die noch unerlösten Anteile ihren Kindern weitergegeben, wodurch es die Kinder auch wieder schwerer mit deren Überwindung hatten, was sich dann in dem Brudermord von Kain an Abel auswirkte. Und dies war der ursprüngliche Plan mit Adam und Eva. Die nachkommenden Seelen sollten es leichter haben ihre Karmapakete" zu erlösen, eben dadurch, daß die Eltern dieses Thema schon in sich erlöst hatten. Das wußte auch Sadhana. Deshalb war es ihr in ihrem gefallenen Zustand gelegen, Adam und Eva zur vorzeitigen Zeugung von Kindern zu bringen, zu einem Zeitpunkt, wo sie noch nicht alle übernommenen Anteile des Fallgeschehens in sich erlöst hatten. Denn Befreiungswege wollen die Dunklen ja zerstören. Die Kinder und Kindeskinder stehen mit ihren Verwandten in Wechselbeziehung, so daß auch umgekehrt, wenn ein Kind eine Negativverhaltensweise überwindet, dies den Eltern hilft, auch einen Entwicklungsschritt weiter zu kommen, was oft zu beobachten ist. Allerdings hilft es dem Kind nicht, wenn es sagt, daß es ja in Wirklichkeit stellvertretend für die Eltern oder jemanden anders aus der Generationenfolge etwas übernommen hat und nun sagt: "Was immer eure Schuld war, ich lasse sie bei euch. Ich bin nur ein Kind", wie ein zeitgenössischer Psychoanalytiker seine Klienten sagen läßt. Hier gilt es zu verstehen, daß das Kind wirklich stellvertretend etwas übernommen hat und zwar voll und ganz, weil jedes inkarnierende Wesen Anteile vom Gesamtfallgeschehen mit übernimmt. Es wird das Übernommene wie sein Eigenes in voller Verantwortung erlösen müssen, indem es zu einem gegenseitigen Verzeihensprozeß mit den Beteiligten kommt, wo dann dieses Kind aus tiefem Herzen um Verzeihung bittet oder verzeiht. Unsere Erfahrung mit vielen Menschen zeigte, daß nur dieses wirklich zu einer Heilung führte. Das Schuld-von-sich-Schieben auf den Urheber war nur von zeitweiliger Linderung, weil das Rückführungsgeschehen der gefallenen Wesen nicht beachtet worden war. Letztendlich weiß man in der Inkarnation nicht ob man nicht am Ende doch die wiederinkarnierte Täterseele ist. Dies wird erst nach der Inkarnation offenbar. Deswegen gilt es, alles in mir Auftauchende wie mein Eigenes zu betrachten (dies soll auch das anschließende Kapitel "So trinke ich ihn" näher erläutern. So kommen die Helfer aus den Lichtreichen in dieses Falluniversumund zeigen den Gefallenen durch eigene Überwindung der Negativverhaltensweisen, wie der Rückweg zu schaffen ist. Und so begann eine Milliarden Jahre dauernde Vorbereitungsarbeit, in der unzählige Helfer aus den Lichtreichen in dieses dunkle Universum hinabstiegen, bevor dann Christus auf die Erde kam. Jeder Helfer aus den Lichtreichen (aber auch jedes gefallene Wesen) übernimmt, wenn er auf einem Grobmaterieplaneten wie die Erde inkarniert, einen Teil der Negativeigenschaften des Gesamtfallgeschehens und trägt sie dann wie seine eigenen, bis er sie an sich überwunden hat. Diese positiv gewandelte Kraft kommt dann den Fallwesen zugute, womit ihr Rückweg sehr erleichtert wird. Ohne diese Hilfe der Helfer kämen die gefallenen Wesen keinen Schritt weiter, weil sie so sehr in ihre Negativverhaltensweisen verstrickt sind. Die meisten kennen ja noch nicht einmal den Vater, weshalb der Vater für sie auch den Gnaden- und Geduldsbogen sehr weit spannt. | |
| Genau genommen hat Christus in der Gethsemane-Nacht und durch Golgatha alle Fehlverhalten aller Wesen, welche in der Vergangenheit gemacht wurden und in der Zukunft getan werden, bereits erlöst. Es sollte aber niemand sagen: "Ach, wenn das so ist kann ich ja weiter sündigen". Ein solches Handeln, wie es manche Kirchenchristen praktizieren, wäre ein Schlag in das Gesicht von Christus, denn, damit man dieses Gnadengeschenk von Ihm erhalten kann, muß man sich mit ganzer Kraft bemühen, nach Seinen Gesetzen zu leben und begangene Fehler wieder gut zu machen. Das Gesetzt "Was du säst, wirst du ernten" gilt. Jeder muß von seinem Fehlverhalten wieder soviel gut machen, daß es zur Läuterung seiner Seele gereicht. Der Rest wird durch dieses hier beschriebene Gnadengeschehen erlassen. Als Jesus Christus am Kreuz den Körper ablegte, stieg Er in Begleitung von Michael und Raphael in die dämonischen Welten hinab (hinabgefahren in das Reich der Hölle, wie es die Kirche ausdrückte), stellte sich vor Sadhana (noch in der Form von Luzifer) und sprach mit ihr. Er sagte ihr: "Siehst du nicht, welch armseliges Linsengericht du eingetauscht hast im Vergleich zu der wahren Lichtschöpfung?" Sadhana antwortete: "Was, ein Linsengericht?" und sie führte Christus herum und zeigte Ihm stolz all die Reiche, die "sie geschaffen hatte". Darauf hin nahm Christus Sadhana mit in die wahren Reiche des Vaters jenseits der Lichtmauer und zeigte ihr das ganze Lichtreich, welches sie in der Erinnerung zu verdrängen suchte. Als Sadhana daraufhin zurückkam, war sie zutiefst erschüttert und am Boden zerstört. Sie erkannte schlagartig, was für einen Wahnsinn sie da eigentlich getrieben hatte, wie armselig ihr Werk im Vergleich zur Lichtschöpfung ist, und dachte jetzt, sie müßte auf ewig verdammt sein. Das ist auch der Grund, warum wir in Nahtoderlebnissen immer wieder von dem Lichtstrahl lesen, durch den die Gestorbenen in das Lichtreich zurückkehren können, und die Trauer, die sie empfinden, wenn sie wieder zurück auf die Erde müssen. Aber der Vater machte ihr jetzt Stück für Stück klar, daß auch sie einstmals heimkehren wird und zeigte ihr, wie sie mithelfen kann, daß all die Billionen Wesen, die sie in die Tiefe mitgerissen hatte, den Rückweg schaffen. Sie wird dann die letzte sein, die heimkehren darf, wenn alle anderen am Abend des 6 Tages heimgekehrt sein werden (Lesehinweis: UR-Werk, Seiten 445-478 bzw. die Broschüre "Gethsemane, Golgatha"). Die nicht umkehrwilligen Dunkelfürsten teilen "ihr Reich" neu unter sich auf, wobei es einen richtigen Rangstreit der "Götter" gibt, weil jeder "Gott" spielen möchte. Einige kehrten ebenfalls mit Sadhana um. Aber der größte Teil der Dämonen und Dunkelfürsten betrachten Sadhana als Abtrünnige und verachteten sie. Sie teilten ihr Materiereich neu unter sich auf und gebärdeten sich weiterhin bis heute als eigenwillige "Schöpfergötter" in ihren Ebenen. Sadhanas "Hauptthron" war zum Schluß feinstofflich über der Erde errichtet, und so wurde dieser Punkt auch von einem nachfolgenden Dunkelfürsten wieder besetzt. Es ist das feinstofflich über der Wüste Gobi befindliche Shambhala. Von diesem Shambhala gibt es auch einen physischen Stützpunkt im Innern dieser Erde. Und wie wird dieses Shambhala gerade von der heutigen Esoterikszene hochgehalten! Der "Herr der Welt" Dieser oberste Dunkelfürst ist jetzt hier auf der Erde der sogenannte Sanat Kumara auch Maitreya genannt (von Benjamin Creme beschrieben). Er nennt sich der "Herr der Welt". Die Buddhisten erwarten ihn als kommenden Maitreya-Buddha. Seine engsten Vertrauten sind die sogenannten "aufgestiegenen Meister", auch die sogenannte "weiße Bruderschaft" arbeitet mit diesen Dunkelfürsten zusammen, wie auch viele Logenvereinigungen wie die Freimaurerlogen. Nur die 12 "aufgestiegenen Meister" sind vollständig in die Pläne von Sanat Kumara eingeweiht. Auf der Erde durchblicken die wenigsten Anhänger, an was sie sich da eigentlich angebunden haben. Es wird halt viel mit Etikettenschwindel und Licht- und Liebe-Worten gearbeitet, wobei auch einige Wahrheiten verkündet werden, damit die Menschen dann auch das annehmen, was im Sinne der Dunkelfürsten ist. Erst jetzt beginnt so allmählich ein großes Aufwachen und immer mehr Menschen beginnen, dieses gewaltige Lügengebäude, welches diese Dunkelfürsten aufgebaut haben, zu durchschauen. Die Aufgabe an diesem 6. Schöpfungstag für alle Kinder des Vaters ist es, mitzuhelfen bei der Rückführung dieser gefallenen Wesen in die wahre Lichtheimat. Am Abend des 6. Schöpfungstages, welcher nicht mehr all zu ferne ist, werden alle Wesen heimgekehrt sein. Denn eine ewige Verdammnis gibt es nicht. Alle werden heimgeführt. Allerdings wird niemand gezwungen, den Rückweg anzutreten, da der Vater den freien Willen jedes Wesens akzeptiert, und Ihm nur eine echte Umkehr aus eigener Erkenntnis wertvoll ist. Viele tiefstgefallene Wesen müssen erst an den Endpunkt ihrer Sackgasse kommen, bevor sie bereit sind umzukehren. Das bedeutet natürlich dann die bitterste Erfahrung. Ein erster Schritt zurück zum Vater ist es, wenn man beginnt zu verstehen, was diese Dunkelfürsten hier an Mengen von irreführenden Philosophien verbreitet haben, wenn man beginnt, sich von diesen zu trennen und so Stück für Stück tiefer begreifen lernt, wer unser Schöpfer wirklich ist. Vielleicht ahnt jetzt mancher auch schon, daß der größte Teil an spiritueller Literatur hier auf der Erde durchdrungen ist von den Lügen dieser Fallwesen, besonders in der heutigen Esoterik- und New Age-Szene. Der 7. Schöpfungstag hat also noch gar nicht begonnen. Er kommt erst noch: Der Tag von dem es heißt, daß Gott sich ausruht. Von was ruht er sich aus? Es ist natürlich nicht so zu verstehen, daß Er an diesem Schöpfungstag nicht tätig ist, denn Er ist IMMER-TÄTIGE-LIEBE. Das Ausruhen bezieht sich auf die ungeheure Mühe, die Er mit der Rückführung jedes einzelnen gefallenen Wesens hatte. Was Ihn das für Mühe kostete, wird keines Seiner Kinder bis in alle Tiefe erfassen können. Was ist nun richtig: Vater-Gott oder Vater-Mutter-Gott? Einige Menschen sind heute dazu übergegangen, Gott mit Vater-Mutter-Gott anzureden. Dies geschieht wohl u. a. aus dem Bedürfnis, Gott als allumfassend auszudrücken, bzw. aus der Erfahrung, daß Frauen auf der Erde über eine so lange Zeit unterdrückt wurden und werden, und so angenommen wird, daß die Vater-Gott Vorstellung von patriarchalisch eingestellten Menschen herrührt, oder auch von der Vorstellung, daß die Frau gebiert, also muß die Schöpfung aus dem Mutteraspekt kommen. Nun, wenn man von der Erkenntnis der Allumfassendheit Gottes ausgeht, und Vater-Mutter-Gott sagt, trifft dies eigentlich auch nicht ganz zu, denn von Gottes Gesamtwesen kann man eigentlich nur sagen: Er ist. Gott ist oder wenn es Gott selbst ausdrückt: "ICH BIN. Ich Bin UR, ohne Anfang, ohne Ende" Wie wir wissen, hat Jesus Christus selbst vom Vater gesprochen. Tat Er dies nur der Vorstellung der Menschen wegen? Im Johannes-Evangelium, welches als unverfälscht gilt, wird auch vom Vater gesprochen und gleichzeitig ganz klar dargestellt, daß der Vater selbst als Jesus Christus auf der Erde in Erscheinung trat. Christus wollte als Vermittler zum Vater auftreten, damit die Menschen wieder eine Beziehung zum Vater aufbauen sollten, obwohl ER es selber war. Wenn Er sich als Gottessohn bezeichnet, so brachte Er damit die Versöhnung mit dem Vater. Die Pharisäer nahmen aber nicht einmal Ihn als Sohn Gottes an, um wieviele Male schwerer wäre ihre Belastung geworden, wenn sich Christus als Gott zu erkennen gegeben hätte, und sie dann über Ihn gelästert hätten. Den Ihm nahestehenden Vertrauten offenbarte Er aber, wer Er wirklich ist. So erlebt es auch Angie Fenimore in ihrem Nahtoderlebnis, in welchem sie Jesus Christus und dem Vater begegnet, in direkter Erfahrung, daß Jesus und der Vater absolut eins sind: "Als Gott der Vater und Jesus mich lehrten, nahmen ihre Worte Kraft und Geschwindigkeit auf und verschmolzen dann, so daß sie im selben Augenblick dasselbe sagten. Sie hatten eine Stimme, einen Verstand und eine Absicht, und ich wurde mit reinem Wissen überschwemmt." (siehe Buchhinweis am Schluß) Hat Johannes vom Vater-Gott gesprochen, weil er selbst eine männliche Gottesbild-Vorstellung hatte, oder hat Johannes aus einem tieferen Wissen heraus gesprochen? Wir haben jetzt das Schöpfungsgeschehen kurz skizziert kennengelernt. Wir haben erfahren, daß Gott als erstes Wesen ein weibliches Wesen schuf und ihr auch die höchste Lichtkraft von allen Seinen Kindern mitgab. So kann man hier nicht von einer Benachteiligung der Frau sprechen, im Gegenteil. Aber was für eine Absicht steht hinter der Schaffung Sadhanas, die dann sogar in diesem Schöpfungswerk die Stellung als Gottes Dual erhält? Hier wird bereits das Ziel der ganzen Schöpfung offenbart, das Ziel vollendet entwickelter Wesen, welche in ganz enger Beziehung mit Gott verkehren und Gottes Wesen in hohem Maße erkannt haben. Das erstgeschaffene weibliche Wesen Sadhana wird die erste sein, welche dieses tiefe Verstehen des göttlichen Wesens erreichen wird, als Vorbild für alle weiteren geschaffenen Wesenheiten. Dies hat Gott bereits als Ziel in Sadhana angelegt, wohin sie sich dann aber noch in selbst erarbeiteten Erkenntnisschritten hinarbeiten muß. Die Erscheinungsform Gottes als männliche Lichtgestalt in dieser Schöpfung, zu der alle Seine Kinder Vater sagen können, liegt im wohlweislich von Ihm bedachten Ordnungsaufbau dieser Schöpfung begründet, wo den weiblichen Teil Sadhana darstellen wird. Aber Sadhana wird jetzt nach ihrer Heimkehr nicht noch einmal in den Irrtum verfallen, Gott selbst sein zu wollen. So wie Sadhana am Anfang tief begriff, daß der Vater ihr Schöpfer und Gott ist, von dem alles Leben ausgeht, hat sie jetzt zu dieser Erkenntnis zurückgefunden (in der Golgathanacht), leider durch eine sehr schmerzliche Erfahrung (ihr Abfall von Gott), welcher aber nicht unausweichlich gewesen war, und vom Vater mit viel Mühe und vielen Belehrungen über Milliarden von Jahren vor ihrem Fall verhindert werden wollte. Aber letztlich wollte sie es in ihrem Eigenwillen erst einmal nicht begreifen, und so mußte der Vater sie ziehen lassen. Nach ihrer Heimkehr wird Sadhana nun reif dafür sein, Gottes Wesen von der tiefen Herzensbeziehung zum Vater ausgehend, tiefer und tiefer erschauen zu können, bis sie, und mit ihr alle anderen geschaffenen Wesen, das hohe Schöpfungsziel erreicht hat: Den aus eigener Erkenntnis erworbenen tiefen Verkehr mit Gott. Ohne daß Gott als Lichtgestalt mitten unter Seine Kinder tritt, hätte kein geschaffenes Wesen Gott begreifen lernen können. Gott hat sich also praktisch in dieses Schöpfungswerk mit integriert und spielt die Rolle des Vaters und Sadhana's Dual. So sollten wir nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen und direkt das Gotteswesen in seiner Allumfassendheit begreifen wollen. Nähern wir uns Gott doch zuerst einmal im Vater, seien uns aber bewußt, daß auch im Vater die ganze Fülle der Gottheit wohnt. Lassen wir uns von Ihm in Seinen Händen halten und eine tiefe Herzensbeziehung zu Ihm aufbauen: Denn dazu ist der Vater da, und Ihr werdet es in den Lichtreichen erleben, daß wir Ihn tatsächlich umarmen können und Er uns in Seinen Armen trägt und wir in Seine Augen schauen dürfen. Wenn diese Herzensbrücke zum Vater geschlagen worden ist, wird es leicht sein, Gottes Gesamtwesen immer tiefer zu erfassen. Der Vater steht mit Händen voller Geschenke da. Wollen wir sie annehmen? Auf der Erde während der Erdeninkarnation geschieht es nur äußerst selten, daß wir den Vater direkt sehen dürfen. Dies hat einen guten Grund. Hierzu ein Zitat aus dem Buch "Ruf aus dem All" von Anita Wolf (Seite 206): Es wird eine Szene auf einer hohen feinstofflichen Ebene geschildert, auf welche Seelen nach ihrem Erdenleben kommen können. Ein von der Materieinkarnation heimgekehrtes Lichtkind stellt eine Frage an den Vater: "Nun ist das nächste zu betrachten, die Anschauung. Hole ich die Antwort aus der Frage, dann darf ich gern bekennen: Wir haben Dich gesehen, denn Dein hehres Anbild war in unsre Herzen eingebrannt. Das war jene Kraft, die uns stets geholfen hatte, manche Mühsal durchzustehen. Doch so gesehen, wie man den Freund, die liebe Schwester sieht -?" "Kein schweres Ding, mein Sohn!" URs Augen segnen alle. "In der Materie ist's nicht oft gegeben, Mich wie jetzt zu schauen. Sie ist eine dicke Decke, die den Geist wie unter sich begräbt. Ein Gleichnis: Wie dort der Schnee - wo nötig - eine dicke Decke webt, die Erde unter sich begrabend, damit sie nicht erfriert, damit das Köstliche der Lebenskraft erhalten bleibt, so ungefähr spielt es sich mit den materiellen Wanderwegen ab. Eine Nichtschau ist der Segen Meiner Decke, weil ein Mensch rasch sagt: ,Ah, ich habe mich getäuscht!' Das kann aus echter Demut wie aus Lauheit kommen, doch in jedem Falle ist's nicht gut und mindert eine Innigkeit, mit Mir im Herzen zu verkehren, auch in heiligstiller Weise! Um die Wanderkinder vor der Irrung zu bewahren, habe Ich ein anderes geschenkt: den wahren Traum. Wenn die Seele sich vom Leibe löst, kann sie des Lichtes Straße ziehen und Mich sehen, wie ihr eben jetzt. Denn der Mensch im äußerlichen Sein kann Mich seltenst so ertragen; außerdem dient ein Mir-begegnen nicht dem Leibe, sondern nur der Seele, wenn sie sich von ihrem Geiste oder ihrem Führerengel leiten läßt. Das ist dann ein wirkliches Erleben, das hält eine Seele in sich fest. Im echten Traum ist die Materie ausgeschaltet und die Seele schwebt ins Lichtgefilde, wo das Mir-begegnen immer möglich ist." (Buchzitat Ende) Noch eine Anmerkung: Wer sein Leben auf der Erde durch Selbstmord beendet, tut sich ein großes Leid an, weil er sich dadurch in sehr niedrige Seelenebenen hineinbefördert, wo es schwer ist wieder herauszukommen, da er sich ja in einer sehr sturen, lernverweigernden Haltung befindet. Siehe hierzu den Film "Hinter dem Horizont" mit Robin Williams bzw das sehr zu empfehlende Buch von Angie Fenimore über ihr Nahtoderlebnis nach einem Selbstmordversuch. Sie findet sich in einer sehr finsteren Ebene wieder und wird dort von Gott gefragt: "Ist es das, was du wirklich willst?!!" "...Ich antwortete: "Aber mein Leben ist so schwer...". Meine Gedanken wurden so schnell mitgeteilt, daß ich sie noch nicht ganz beendet hatte, als ich auch schon Seine Antwort aufnahm: "Du meinst, das war schwer? Es ist nichts im Vergleich zu dem, was dich erwartet, wenn du dir das Leben nimmst." Also dem Vater überlassen, wann er uns abholt. Solange wir noch hier sind, ist unsere Aufgabe noch nicht erfüllt! Das "Tor", durch das wir in diese Erdeninkarnation schreiten, schließt sich hinter uns und ist durch nichts mehr zu passieren, auch nicht durch die vermeintliche Flucht eines Selbstmordes. Dafür steht auf der anderen Seite unseres Lebensweges ein weiteres Tor als einziger Ausgang - ins Lichtreich. Dieses Tor ist nur mit der Erkenntnis: "So trinke ich ihn" zu passieren, worüber der nun folgende Artikel berichtet. Buchhinweise zu diesem Artikel: Anita Wolf: "UR-Ewigkeit in Raum und Zeit", erhältlich bei Jürgen Herrmann, Hohenfriedberger Straße 52, D-70499 Stuttgart Coralf: "Maitreya, Christus oder Antichrist", KMV Verlag Angie Fenimore, "Jenseits der Finsternis", Eine Nahtoderfahrung einer Selbstmörderin, Knaur Taschenbuch |